Samstag, 18. Januar 2014

Aufgaben der Entscheidungsträger (Das Wildgansprinzip)

Auszug aus dem Manuskript: "Das Wildgansprinzip" des Bloginhabers.


Aufgaben der Entscheidungsträger

Es wird immer mehr Menschen geben die Verantwortung übernehmen und Entscheidungskraft besitzen, und die Mitläufer die sich willig führen lassen, auch wenn es in den Krieg zu ziehen gilt. Durch das Wildgansprinzip werden viele Gründe hinfällig um in solche Extremsituationen hineinzugeraten. Da es der grossen Menschenmasse immer besser gehen wird, kann man sie auch leichter führen. Sehr wichtig ist auch die Moral. Aber keine von Menschen intellektuell entwickelte Moral, sondern die unschuldige, fast kindliche Moral die von dem Gewissen und zu einem Teil von der Intuition übermittelt wird. Eine ungeschriebene Moral. Deshalb werden keine moralischen Verhaltensregeln im Wildgansprinzip in Stein gemeisselt. Kein Papier mit Moralgesetzen vollbesudelt. Die Moral wird vorgelebt. Sie wird durch tätige Beispiele weitergegeben.

Ein Volk, das den von höherer Stelle übermittelten moralischen Grundwerten nicht folgt, geht unter. Ein Volk das den höheren Moralgesetzen folgt braucht keine Führer oder Politiker. Nur Verwalter und Entscheidungsträger, die eingesetzt, und bei Unfähigkeit wieder abgesetzt werden, wie in normalen Arbeitsverhältnissen auch. Die Regeln sollen auf ein Minimum eingeschränkt werden. Lao-Tse sagte schon: "Mit Gerechtigkeit führt man ein Land.Mit List führt man einen Krieg. Mit Nichtgeschäftigkeit gewinnt man die Welt. Woher ich das weiss, dass dem so ist? Durch dieses: Je mehr Einschränkungen und Verbote es gibt, desto ärmer  wird das Volk. Je mehr scharfe Waffen die Menschen haben, desto mehr seltsame Dinge kommen auf. Je mehr Gesetze und Verordnungen erlassen werden, desto mehr Räuber und Diebe gibt es". Ende des Zitats.

Schiedsgerichte mit vernünftigen, auf dem Boden stehenden, moralisch einwandfreien Menschen besetzt, sollen bei Unklarheiten und Streitereien entscheiden. Bei Gewaltverbrechen müssen klarste Regeln herrschen. Besonders bei Wiederholungstätern. Ein Entscheid muss von einer ungeraden Zahl von Entscheidungsträgern getroffen werden, ein Einzelmensch darf nicht über andere urteilen. Wie schon ausgeführt gibt es keine Gesetze. Nur klarste Massregeln müssen aufgestellt werden um hier zu entscheiden. Die Massregeln haben keinen Ewigkeitswert und werden immer wieder durch Erfahrungsprozesse angepasst werden. Gefängnisse wird es keine mehr geben. Es wird aber entsprechende Einrichtungen geben wo gemeingefährliche Menschen in ihrer Freiheit eingeschränkt werden. Sie werden aber alle über die bestmöglichste Unterbringung verfügen. Es ist eine reine Schutzbestimmung, keine Strafbestimmung. Allerdings müssen in einer so freiheitlichen Menschengemeinschaft wie dem Wildgansprinzip die Schutzbestimmungen rigoros ausgeführt werden.

Auch in der Verwaltungsspitze eines Volkes muss eine ungerade Zahl von Verantwortungsträgern einen Entscheid herbeiführen. Politik, wie sie heute ausgeführt wird, hat ausgedient. Wichtige Entscheidungen werden durch Einbeziehung des Volkes gefällt. Auch die kleinste Verwaltungsebene die ein Dorf betrifft bedarf einer ungeraden Personenzahl als Entscheidungsträger. Der gesunde Menschenverstand sagt hier, dass Dorf- und Städteverwalter von den Einwohnern auf unbegrenzte Zeit gewählt werden. Altersgrenzen gibt es keine. Vernünftige Bürger wählen vernünftige Verwalter.

Bei Unfähigkeit, aus welchem Grund auch immer, wird ein Nachfolger gewählt. So werden gute Verwalter gehalten. Die Verwalter, die einzelne Fehler machen können sie wieder gut machen und draus lernen und reifen. Und unfähige Verwalter können zu jeder Zeit ausgeschieden werden bevor der Schaden zu gross wird. Auch bei den Landkreis- und Staatsverwaltern wird so vorgegangen. Die Landkeisverwalter werden aus den Stadt- und Dorfverwaltern herausgezogen und auch von denen gewählt. Die Staatsverwalter werden aus den Landkreisverwaltern herausgezogen und auch von denen gewählt. So geht die Stufe von Unten nach Oben im Auswahlverfahren. Überflüssige Wahlexzesse werden so vermieden.

Die Stadt- und Dorfverwalter werden von den Bürgern gewählt, kontrolliert, und bei Bedarf abgesetzt durch einfache, freie Mehrheitswahlen. Persönlichkeiten werden gewählt. Politische Parteien werden abgeschafft. Wahlperioden gibt es keine mehr. Gewählt und abgewählt wird bei Bedarf. Die Landkreisverwaltungen werden von den Stadt- und Dorfverwaltungen kontrolliert. Und zuletzt die Staatsverwaltung wird von den Landkreisverwaltungen kontrolliert. Dieser "supergestraffte" Staatsverwaltungsaufbau sorgt dafür, dass Entschlüsse schnell gefasst werden können. Das grösste Manko bei den jetzigen sogenannten Demokratien. Bei einem moralisch gefestigten Volk genügt so ein Verwaltungsaufbau. Zu sagen wäre noch, dass einer Dorfgemeinschaft drei Bürger zum Entscheiden genügen. Für eine Stadt fünf Verwalter. Für Landkreisverwaltungen sieben und für eine Staatsverwaltung dreizehn Verantwortungs- und Entscheidungsträger.

Wichtige Regeln und Richtlinien und deren Änderungen müssen von allen vier Ebenen, Dorf, Stadt, Land und Staat durch Mehrheitsbeschluss angenommen werden. Beamtentum gibt es keines. Auch keine Staatsgeheimnisse. Dem Anlügen und dem Bevormunden des Bürgers wird ein Ende gesetzt. Ausführende Organe, wie Polizei und Zivilschutz wird von allen Ebenen kontrolliert. Landesverteidigung wird von einem freiwilligen Heer aufrechterhalten und den Äusseren Umständen angepasst. Zukunftsmusik wäre dann die Vereinigung aller Völker durch das Wildgansprinzip das Waffengewalt ausschliessen würde. Wobei natürlich jedem Kulturvolk die ihnen innewohnenden Eigenschaften und Eigenarten voll zugestanden würden. Innerliche die Toleranz ins Wachsen zu bringen ist vorrangige Erziehungsangelegenheit der ganzen Menschengemeinschaft. Jetzt folgt eine sehr wichtige Schlussbemerkung...
Ein Volk das moralischen Grundwerten nicht folgt geht unter!







Kommentare:

faszinationmensch.com hat gesagt…

Nach 5 Jahren der Suche nach einer besseren Welt mag ich Deine Vorschläge sehr. Auf meinem Blog haben wir eine einzige Regel herausgearbeitet, der leicht zu folgen ist und die leicht zu interpretieren ist:

"Lebe nicht auf Kosten Anderer und lass nicht auf Deine Kosten leben."

Allein damit müsste das Schuld-/Zinsgeldsystem umgestellt werden, und auch das Eigentumsprinzip lässt sich damit nicht mehr aufrechterhalten ...

Viele Grüße
Martin

Hans Steinle hat gesagt…

Hallo Martin,
vielen Dank für Deinen Kommentar. "Lebe nicht auf Kosten Anderer und lass nicht auf Deine Kosten leben." Eine sehr empfehlenswerte Regel. Ich muss mich noch auf diese Grunderkenntnis geistig einarbeiten. Vielleicht bekomme ich dann einen Artikel zusammen. Natürlich werde ich dann auf Deinen Blog hinweisen.

Ich habe Dich im Internet in den Kommentarspalten schon öfters bemerkt. Es freut mich, dass ich jetzt Deinen Blog verfolgen kann. Ich brauche jeden kleinen Anstoss um meine Erkenntnisse für ein geldloses Miteinander zu ergänzen.

Viele Grüsse
Hans